Der Landkreis Forchheim liegt im Süden des Regierungsbezirkes Oberfranken und grenzt an den Landkreis Bayreuth.
Forchheim wird von mehreren Flusslandschaften, wie dem Main-Donau-Kanal , der Aisch oder der Wisent geprägt und liegt im Einzugsbereich der Fränkischen Schweiz mit ihren zahlreichen historischen Burgen und Schlössern, die auf dem Burgenwanderweg besucht werden können.
Die Kreisstadt Forchheim ist die größte Stadt des Landkreises. Sie liegt im Einzugsbereich des Großraumes Nürnberg, deshalb siedelten sich in den Gewerbegebieten der Stadt zahlreiche Unternehmen an.
Forchheim ist eine der Königsstädte und trägt das Stadtrecht seit mehr als 1200 Jahren. Besonders beeindruckend sind die Königspfalz und die Klosteranlage aus dem 17. Jahrhundert. Aus dem Mittelalter wurden auch Teile der Festungsmauer mit dem Saltorturm erhalten. Eine schöne Fußgängerzone führt zum Marktplatz mit dem historischen Rathaus, das jährlich zur Weihnachtszeit in einen gigantischen Adventskalender umgestaltet wird.
Sehenswert ist auch die kleine Stadt Gräfenberg, die auf verschiedenen Terrassen erbaut wurde. Sie markiert den südlichen Beginn der Fränkischen Schweiz. Eine Besonderheit im Landkreis Forchheim ist die Wallfahrtskirche des Ortes Gößweinstein. Sie wurde im Jahr 1948 vom Papst zur Basilika Minor ernannt.
Gößweinstein ist ein Haltepunkt der Dampfbahn Fränkische Schweiz, die von Ebermannstadt nach Behringersmühle im Wisenttal fährt.
Sehenswert sind auch die Burg Gößweinstein und das fränkische Spielzeugmuseum.
Auf den Wanderungen durch die schöne Landschaft des Landkreises Forchheim lohnt sich ein Besuch des Wildparks Hundshaupten bei Egloffstein, in dem vor allem einheimische Wildtiere leben.
Die Burg Feuerstein erhebt sich über dem Ort Ebermannstadt. Das Wahrzeichen der Gemeinde ist das historische Wasserschöpfrad an der Wisentbrücke.
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